08. Februar: Trouble 23 – Auftakt zu einer Katastrophe (Trouble Videoreihe)

Samstag 08. Februar 2020, 19:30 Uhr Trouble 23 – Auftakt zu einer Katastrophe (Trouble Videoreihe), Enough Info-Café, Wiesenstraße 48, 42105 Wuppertal. Eintritt Frei. Spenden sind aber immer Willkommen.

Jeden Tag werden die Nachrichten schlimmer. Millionen von Menschen werden durch rekordverdächtige Hitzewellen und Dürren, gewaltige Megastürme und Sturzfluten vertrieben. Noch nie da gewesene Waldbrände brennen außer Kontrolle, versengen riesige Wald- und Buschflächen und stürzen nahe gelegene urbane Metropolen in surreale Szenen der nachmittäglichen Dunkelheit.

Währenddessen informieren uns die Wissenschaftler*innen feierlich, dass das Meeresleben bis Mitte des Jahrhunderts ausgelöscht werden könnte, da die Ozeane sich weiterhin allmählich von lebhaften Gebieten mit reicher Biodiversität in mit Plastik gefüllten Friedhöfe der industriellen Zivilisation verwandeln. So sehr wir es auch versuchen mögen… die Folgen unseres konsequenten Lebensstils sind immer schwerer zu ignorieren.

Es ist allgemein anerkannt, dass es eine „globale Erwärmung“ gibt und dass die derzeitigen Raten der CO2-Emissionen unserer Gesellschaften zukünftige Generationen gefährden. Millionen von Menschen sind sich einig, dass wir unseren ungeborenen Nachkommen ihr Recht auf einen bewohnbaren Planeten rauben – etwas, das ihre Vorfahren törichterweise für selbstverständlich hielten. Dieses zunehmende Bewusstsein führt zu einem wachsenden Konsens, dass unsere so genannten “ Führungskräfte“ eingreifen müssen, um dieses Problem zu beheben und diese historische Ungerechtigkeit zu korrigieren. Unglücklicherweise werden die meisten Umweltaktivist*innen weiterhin durch ein falsches Verständnis davon behindert, wie Macht in der Gesellschaft funktioniert, wie groß das Problem ist, dem wir gegenüberstehen… und was tatsächlich erforderlich wäre, um es zu beheben.

In Trouble 23 nimmt subMedia diese Dynamiken genauer unter die Lupe und argumentiert, wie wichtig es ist, entschlossene Aktionen zur Verteidigung lokaler Bioregionen zu organisieren, auch wenn wir auf den totalen Sturz und die Ersetzung der globalen kapitalistischen Wirtschaft hinarbeiten.

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