26. März: Die Nazi-Hochburg im Westen

Journalist Sebastian Weiermann über die Rechte in Dortmund und was die Antifa versuchte, um sie zu stoppen. Dienstag 26. März, 19:30 Uhr, Enough Info-Café, Wiesnstraße 48, 42105 Wuppertal. Eintritt Frei.

10 Jahre ist es her, dass Dortmunds Oberbürgermeister Ullrich Sierau gsagt hat, Naziaufmärsche würden nur wegen der verkehrsgünstigen Lage in Dortmund stattfinden. Schon damals hätte Sierau es besser wissen können. Im Jahr 2000 erschoss ein Neonazi drei Polizisten, 2005 wurde Thomas „Schmuddel“ Schulz erstochen und ein Jahr später wurde Mehmet Kubaşık vom NSU in Dortmund ermordet.

Mittlerweile sind Sierau und die Stadtspitze davon abgerückt, die Nazi-Szene in der Stadt zu verleugnen. Auch ein Verdienst von Antifaschist*innen, die stätig über rechte Strukturen berichteten und auf die Straße gingen. Heute weiß jeder, dass Dortmund die Nazi-Hochburg in Nordrhein-Westfalen ist. Die Aufmerksamkeit von Antifas, der Stadt, der Polizei und der bundesweiten Presse hat die Neonazis bis heute nicht entscheidend schwächen können.

Trotzdem ist nicht alles schlecht was in der Stadt passiert. Sebastian Weiermann ist freier Journalist und schreibt unter anderem für das „neue deutschland“ und die „Jungle World“. Zu seinen Schwerpunkten gehört die Dortmunder Naziszene. Er wird über Entwicklungen bei den Nazis und erfolgreiche wie auch erfolglose antifaschistische Interventionen gegen sie berichten.

Facebook Veranstaltungseite: https://www.facebook.com/events/416563722240922/

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